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Die richtige Größe ermitteln

PKWelt DachboxenEin entscheidendes Kriterium beim Kauf einer Dachbox ist natürlich die richtige Größe. Es gibt eine ganze Reihe von Modellen auf dem Markt, die sich im Volumen, dem zulässigen Gesamtgewicht und natürlich auch in den eigentlichen Maßen unterscheiden. Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, wie Sie erkennen, ob die Dachbox die richtige Größe für Ihr Auto hat und was Sie möglichst vermeiden sollten.

Stauraum ist nicht alles

Die richtige Größe ermittelnNatürlich denken Sie in erster Linie wegen einem Punkt über den Kauf einer Dachbox nach: Sie wollen mehr Platz für Ihr Gepäck. Gerade wenn eine Familie in den Urlaub fährt, kann das Platzangebot des Kofferraums schon einmal zu knapp sein, um wirklich alles wegzubekommen. Eine Dachbox ist hier eine flotte und einfache Lösung. Wenn Sie sich auf dem Markt umschauen, werden Sie schnell bemerken, dass es eigentlich für jedes Fahrzeug und individuellen Bedarf die richtige Dachbox gibt. Doch wichtig ist, dass Dachbox und Auto aus Sicht der Größe zusammenpassen.

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Bedenken Sie immer, dass eine zu groß dimensionierte Dachbox ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt:

  1. Wenn Sie etwas auf dem Dach Ihres Auto anbringen, verändert sich auch der Schwerpunkt. Das ist gerade bei Fahrten um die Kurve sehr wichtig, denn ihr Auto kann sich dadurch natürlich viel schneller aufschaukeln.
  2. Ragt eine Dachbox über Ihr Fahrzeug hinaus, haben Sie zwar sicherlich mehr Platz. Sie gehen aber ein weiteres Risiko ein: Die Dachbox wird zum unberechenbaren Geschoss bei einem Unfall. Gerade wenn Sie vorn über die Windschutzscheibe hinausragt, kann sie sich aufschaukeln, wodurch die nötigen Sicherungen nicht mehr halten, was sie versprechen.
  3. Ist die Dachbox zu groß, hat sie auch ein höheres Eigengewicht. Sie können infolgedessen auch weniger zuladen, denn Sie dürfen das Gesamtgewicht Ihres Autos natürlich nicht überschreiten.

Wie groß darf meine Dachbox sein?

Entscheidend ist an dieser Stelle immer das Fahrzeugmodell, mit dem Sie unterwegs sind. Im Kern sind sogar nur die Maße des Dachs interessant.

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WICHTIG: Die meisten Fahrzeugexperten raten dazu, dass die Dachbox so ausgewählt werden sollte, dass sie nicht über das Dach hinausragt.

Das heißt also: Auf einem Kleinwagen fällt die Dachbox, die Sie montieren können, natürlich deutlich kleiner aus als auf einem Van oder Kombi. Wenn Sie sich schon einmal eine Dachbox gekauft haben, nun aber ein neues Auto anschaffen, müssen Sie prüfen, ob Beides immer noch zusammenpasst. Es gibt sicherlich Fahrzeuge, wo die Dachbox dann auch weiterhin montiert werden kann. Verkleinern Sie sich aber, weil beispielsweise die Kinder ausgezogen sind, brauchen Sie auch eine kleinere Dachbox.

TIPP: Die meisten Dachboxen sind universell nutzbar. Das heißt, Sie können diese auf Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller einsetzen.

Beachten Sie die Grundmaße

Schauen Sie sich zunächst unter Berücksichtigung Ihres Fahrzeugs an, welche Grundmaße die Dachbox haben darf. Achten Sie darauf, dass die Box nicht zu hoch ist, denn sonst laufen Sie Gefahr, dass Sie nicht überall problemlos durchkommen. Messen Sie die Länge Ihres Autodaches. Bedenken Sie dabei, dass es zu großen Unterschieden aufgrund der Bauweise kommen kann. Wichtig ist, dass die Dachbox nicht wesentlich länger ist als das Autodach selbst.

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Wenn die grundlegenden Maße stimmen, sind die Gewichtskriterien interessant. Hier müssen Sie verschiedene Themen bedenken:

Kriterium Hinweise
Gesamtgewicht Jedes Fahrzeug besitzt ein zulässiges Gesamtgewicht, das Sie während des Betriebs berücksichtigen müssen und nicht überschreiten sollten. Das Gesamtgewicht setzt sich aus allem zusammen, das mit dem Fahrzeug transportiert wird. Entscheidend ist weiterhin das Leergewicht, das ein Fahrzeug aufweist. Lesen Sie im Fahrzeugschein nach, welches Gesamtgewicht Ihr Fahrzeug haben kann. Im nächsten Schritt ziehen Sie von dem Gesamtgewicht das Leergewicht ab. Das nun ermittelte Gewicht steht Ihnen für Passagiere, Gepäck und eben auch für die Dachbox zur Verfügung. Bedenken Sie, dass es nicht unbedingt vorteilhaft ist, wenn Sie das zulässige Gesamtgewicht zu 100 Prozent ausnutzen. Es bietet sich durchaus an, hier den einen oder anderen Spielraum zu lassen.
Dachlast Unabhängig von dem eigentlichen Gesamtgewicht gibt es die Dachlast. Die Dachlast gibt vor, mit welchem Gewicht Sie das Dach Ihres Fahrzeugs maximal belasten dürfen. Die Dachlast können Sie immer in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs nachlesen. Auch die Dachlast definiert natürlich das Gesamtgewicht. Wenn Sie eine Dachbox verwenden, setzt sich dieses aus dem Dachbehälter, den Dachträgern und Ihrem Gepäck zusammen. In der Regel bewegt sich die Dachlast bei den hierzulande gängigen Fahrzeugen zwischen 75 und 100 Kilogramm. Die Dachbox selbst bringt je nach Modell 15 bis 30 Kilogramm mit. Die Dachträger wiegen in der Regel etwa 4 Kilogramm. Der Rest, der nun nach Abzug dieser Größen noch übrig bleibt, kann für Ihr Gepäck verwendet werden.
Zuladung der Dachbox Das dritte Kriterium, das für das Gesamtgewicht entscheidend ist, ist die Zuladung Ihrer Dachbox. Jedes Material hat seine Grenzen und das ist natürlich auch bei der Dachbox der Fall. Wenn Sie eine Dachbox kaufen, werfen Sie also immer einen Blick auf die Zuladung. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Modellen. Die meisten Hersteller erlauben eine Zuladung von 50 bis 75 Kilogramm. Diese Größe ist bereits auf die Dachlast der Fahrzeuge abgestimmt.

Wiegen Sie Ihr Gepäck ab

Damit Sie das zulässige Gewicht nicht überschreiten, müssen Sie natürlich darauf achten, dass Sie nicht zu viel Gepäck in die Dachbox laden. Auch wenn Sie eigentlich aufgrund des Platzangebot noch etwas unterbekommen, müssen Sie das Gesamtgewicht im Blick behalten. Schätzen Sie dabei nicht, sondern wiegen Sie  Ihr Gepäck ab. Hierfür reicht eine ganz normale Personenwaage aus. Packen Sie die Taschen und stellen Sie diese dann Schritt für Schritt auf die Waage. Teilen Sie das Gepäck dann auf:

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  • Auf dem größten Stapel bringen Sie 50 Prozent Ihres Gepäcks unter. Achten Sie hier auf die Größe der Taschen. Diese 50 Prozent werden dann in die Mitte der Dachbox gepackt, sodass diese zwischen den Dachträgern liegt.
  • Machen Sie zwei weitere Stapel mit jeweils 25 Prozent des Gepäcks. Auf einen packen Sie vorwiegend Dinge, die auch einmal etwas feucht werden dürfen. Sie kommen vorn in die Dachbox, der Rest kommt nach hinten.

TIPP: Wenn Sie sicher sein möchten, dass Ihr Gepäck trocken ankommt, kann es sich lohnen, Taschen und Co in einem Plastikbeutel unterzubringen. So ist noch einmal ein wertvoller Schutz gegeben.

Vor- und Nachteile einer Dachbox

  • Dachboxen sind universell nutzbar
  • Stauraum reicht für das gängige Urlaubsgepäck aus
  • Modellvielfalt bietet für jeden Bedarf die richtige Dachbox
  • geringes Eigengewicht und beachtliche Zuladungsmöglichkeiten
  • aerodynamische Form für einen geringeren Spritverbrauch
  • nicht jede Dachboxgröße passt zu jedem Auto
  • Zuladungsmöglichkeiten durch Gewichtsgrenze teilweise stark eingeschränkt

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